Im Hinterhof der Träume
Da guckt ein Mann aus dem Fenster in den Himmel.
21.09.2025 10:19
Da guckt ein Mann aus dem Fenster in den Himmel.
24.10.2022 11:30
Beim Blick in den Sternenhimmel kann man bei klarem, dunklem Himmel eine Unzahl von Sternen sehen. Manchmal bilden sie geradezu einen Teppich aus hellen und schwächeren Pünktchen. „Objektiv“ liegen all diese Punkte gar nicht auf einer Ebene wie ein Teppich, sondern befinden sich zu uns in sehr unterschiedlichen Entfernungen, gehen also in die Tiefe, in die Dreidimensionalität. Aber das können wir nicht sehen, das können wir nur wissen. Für uns liegen sie alle nebeneinander.
05.09.2022 14:28
Mondnacht
21.05.2022 18:19
Auf einer Skala von 1 bis 10 der bedeutsamsten Erfindungen der Menschheit* rangiert für mich der Regenschirm auf Platz 9, gleich hinter dem Feuer und noch vor dem Rad. 😊
17.02.2022 14:18
Es gibt Tage, an denen der Horizont der Möglichkeiten weit wird, und das bedeutet zugleich die Erweiterung der eigenen, in meiner Person liegenden Möglichkeit, eine der vielen Möglichkeiten ergreifen und wirklich werden lassen zu können. Das ist, wie ich finde, ein diffus lustvoller Zustand, ein Gedanken- und Gefühlsraum, in dem man herumtreibt, herumschwebt, herumschwimmt ... unbeengt durch selbst gesetzte Begrenzungen. Vor allen Dingen liegt eine intensive Sehnsucht darin, die wohl stärkste Empfindung, die auch begrifflich identifizierbar ist. Denn eine der Möglichkeiten tatsächlich zu ergreifen, würde bedeuten, die Sehnsucht aufzulösen - die Sehnsucht aber ist die Wirklichkeit, hier und heute.
28.11.2021 15:45
Die Gleichzeitigkeit der gelebten Wege
12.11.2021 18:37
Ich bin auf der Suche nach "meinem" Weg. Dieser hier könnte einer sein - überraschenderweise, denn es fehlen der freie Ausblick, der Horizont, die Weite. Anstelle dessen zeigt die Allee "Geborgenheit". Ich wähle den Weg als Umweg ... möglicherweise.
03.11.2021 19:30
Irgendwann stellten wir fest, dass wir unsere Briefe schon seit einiger Zeit in einem bestimmten Rhythmus verschickten, der sich ganz von selbst ergeben hatte – eine Woche ich am Mittwoch die E-Mail und am Sonntag der Blog, in der folgenden Woche du ebenfalls am Mittwoch die E-Mail und am Sonntag der Blog. Und kaum hatten wir das bemerkt, kam auch schon etwas dazwischen und der Rhythmus war dahin.
15.10.2021 17:36
[...] Zunehmend empfand ich dann die Frage selbst als sinn-los. Mein Leben war mit meinem Mann nicht sinnvoller als jetzt ohne ihn. Oder anders herum: Mein Leben ist nicht dadurch sinnlos geworden, dass er nun fehlt. Sinn ist für mich ein leerer Begriff. Es gibt diesen Begriff, also muss er wohl etwas bedeuten. Aber mir "sagt" er nichts.
07.10.2021 12:01
Sowohl dem „guten“, dem „erfüllten“ als auch dem „gelingenden“ Leben ist das Wort „Sinn“ eingeschrieben. Das war die Selbstverständlichkeit, die vielleicht entscheidender noch als die gegenseitige Liebe ist. Ich kann zwar, was mein derzeitiges Leben und die Jahre meines Alleinelebens davor betrifft, sehr Vieles aufzählen, was mir an Schönem begegnet ist und was seinen Sinn in sich selbst getragen hat, aber dennoch erlebe ich mein (jetziges) Leben, diesen Lebensabschnitt als Ganzes nicht als sinn-voll. Der Sinn fehlt.
05.10.2021 16:38
In meinem letzten Brief (29) hatte ich geschrieben:
09.09.2021 13:51
Ich erzähle mir die „Allee von Middelharnis“ tatsächlich als eine Geschichte im Kontext der Ernüchterung. Irgendwann einmal, als die Leute von Middelharnis den Ausbau des Feldweges zu ihrem Ort zu einer gangbaren Straße planten, da hatten sie die Idee, die Straße von Bäumen säumen zu lassen, sodaß eine schöne Allee daraus würde. Das Ergebnis, nachdem viele viele Jahrzehnte vergangen waren, ist auf Hobbemas Bild zu sehen.
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